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Personal best and impressive performance!

Mar 31, 2012

Der erste Bewerb des Wochenendes liegt hinter uns und es war wie zu erwarten ein sehr, sehr hartes Rennen in Prag. Trotz des Fehlens von Komon war nach den ersten Kilometern schnell klar, dass das Tempo beinahe auf Weltrekordkurs lag und mitten in der Spitzengruppe dabei unser Geoffrey Ngugi Kanyanjua. Er lief ein extrem auffälliges, aktives und agressives Rennen und wurde dafür auch von diversen Organisatoren im nachhinein gelobt und beglückwünscht. Bis km 13 lief er ständig knapp hinter dem Pacemaker, forcierte selbst und sorgte für ein spannendes, schnelles Rennen. Leider bekam er ab km 14 Magenprobleme, die ihn dazu zwungen das Tempo etwas herauszunehmen und so konnte er die Spitze nicht mehr ganz halten. Gegen starken Gegenwind kämpfte er aber auf den letzten Kilometern alleine dem Ziel entgegen und finishte schließlich in sehr guten 61.52. Die Bedingungen mit starkem Wind auf anspruchsvoller Strecke waren alles andere als leicht und umso höher ist seine Leistung einzuschätzen. Aufgrund der starken Konkurrenz blieb dennoch “nur” Platz 7.

Gänzlich anders aber ebenso sehr positiv verlief das Rennen für Daniel Kinyua Wanjiru. Er lief mit seinen erst 20 Jahren ein taktisch perfetktes Rennen, nahm zu Beginn in Kauf die Spitze nicht ganz zu halten aber dennoch mit km Zeiten deutlich unter 3.00 schnell zu starten. Es bildete sich eine 4er Gruppe (unter anderem mit dem 2. des Kerzerslaufes), in der sie sich mit der Führung abwechseln konnte. Trotz einiger Probleme mit seinem rechten Bein (er laboriert leider seit längerer Zeit an einer kleinen Verletzung) lief er konstant und sehr engagiert und hatte am Ende die Kraft und Sprintqualitäten als erster dieser Gruppe und als Gesamt 9. das Ziel zu erreichen. Seine Zeit von 62.32 bedeutet neue persönliche Bestzeit für ihn.

Bem Damen Rennen hatte Njoki leider nach einem ambitionierten Start Probleme das Tempo zu halten. Noch ist sie nicht in der Form des Graz Marathons vergangenen Herbst aber ihr Aufbau richtet sich ganz nach Maiz, wo in 5 Woche ihr Marathon am Programm steht. Sie finishte schließlich in für sie doch enttäuschenden 75.36. Pech für Kinyua und Njoki, da beide mit dem 9. Platz unmittelbar ausserhalb der Preisgeldränge landeten.

Besonders beindruckend war die Siegerzeit und Leistung bei den Herren. Der Äthiopier Tsegay lief in nicht für möglich gehaltenen 58.47 über die Ziellinie und drückte den schon sehr sehr guten Streckenrekord aus dem Vorjahr um weitere 43 Sekunden. Damit lag er nur wenige Sekunden über dem Weltrekord, der bei etwas besseren Bedingungen heute fallen hätte können. Noch sind wir nicht soweit, aber wir haben unser Ziel klar vor Augen in den nächsten Jahren in diese Bereiche vorzustoßen und Kinyua und Ngugi werden sicherlich dabei eine wichtige Rolle spielen.

http://www.tds-live.com/ns/index.jsp?login=&password=&is_domenica=-1&nextRaceId=&dpbib=&dpcat=&dpsex=&pageType=1&id=4711&servizio=000&locale=2057#

In Bratislava laufen die letzten Vorbereitungen und der morgige Sonntag hat für unser Team hoffentlich gute Leistungen zu bieten. Samoei hat im Training bereits stark aufgezeigt und Ngugi setzt ganz stark auf ihn und traut ihm nicht nur den Sieg sondern auch eine gute zeit unter 2.14 zu. Hoffen wir, dass es für ihn und Lucy sowie Wangari und Munyao morgen nach Wunsch verläuft.

Euer run2gether Team

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