Kenya – What a wonderful country!

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Here are the words Rafael Treite, running coach and moderator, uses to describes his current stay at the Run2gether Camp in Kiambogo:.

Kenya – what a wonderful country. I’ve been at this glorious spot for two weeks now, and every day I’ve experienced so many small, yet remarkable things.

On Sunday, Ronaldo invited me to go with him to church in the village he was born in. I was expecting a short Sunday outing with a brief mass – but it ended up being an event that lasted the entire day. After a brisk walk, motorcycle ride, and trip in a matatu, we got to church after an hour. Mass was already in full swing.

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The entrance to the church. From the outside you wouldn’t notice a thing.

As soon as I entered the church, all the texts were immediately translated especially for me into English, which I later found out was the custom when there were guests. In Germany, mass lasts an hour; here, I was expecting somewhere between one and two hours on account of all the stories being told. Yet it ended up lasting three! Three hours of mass! And yet none of the children started getting antsy or loud – and believe me, there were a lot of children there. That had a lot to do with the singing – though it was more like „get-up-and-move breaks“ with background vocals because what began as songs slowly gained in momentum until they ended up as almost ecstatic shouting and dancing. I’d never experienced anything like that before. A song could last up to ten minutes. Afterwards, half of the congregation got out their handkerchiefs to wipe their brows, and then the next sermon began.

At the end of mass I was asked to say something to the congregation. It wasn’t easy for me to come up with something meaningful with all the expectant faces looking at me. So I thanked them for their hospitality and for their wonderful country. I told them about my family. And since, on account of my being there, Germany and prosperity had been mentioned in one of the sermons, I also made a point to mention that happiness really had nothing to do with material items. It was really all about family and togetherness – something I’d been experiencing more in Kenya than I ever did back home.

Afterwards, several people came up to me and thanked me for coming and my kind words, something which I found very moving.

Zum Mittagessen zu Gast bei der Familie des Pastors

After church, the priest invited us to lunch. In fact, the entire congregation shared in the meal all around the church.

Zum Mittagessen zu Gast bei der Familie des Pastors

Lunch as a guest of the pastor’s Family

 

 

Gott hat die schönsten Tiere nach Afrika geschickt

 

 

 

 

On our way back in the matatu, we had a talkative driver, who mentioned the poverty in the Kenya, as opposed to life in Europe.

 

But then he also said: „God must really love Kenya and all of Africa because of all the places in the world, he sent the most beautiful animals of the world to us. You won’t find that in any of the rich countries. Everyone wants to come and see them here. God must really love us.“ I thought that was a wonderful way of looking at the world.

 

Wie riechen weiße Hände?

 

When children meet you, you’re a ‘mzungu‘, a white person. They always want to touch your hand – and will alway smell their hand afterwards. It seems like I’ve slapped hands with 1,000 children by now.

If you’re willing to meet the people here, you’ll experience so many wonderful things!

Rafael
11 December 2015
Live from Kiambogo, Kenya

Kenya – welch ein wunderbares Land!

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Mit diesen Worten beschreibt Rafael Treite, Lauftrainer und Moderator seinen derzeitigen Aufenthalt im Run2gether Camp in Kiambogo.

Kenya – welch ein wunderbares Land. Jetzt bin ich zwei Wochen an diesem traumhaften Ort und habe jeden Tag viele kleine und sehr besondere Erlebnisse.
Am Sonntag hat mich Ronaldo eingeladen, ihn zur Kirche in seinen Geburtsort zu begleiten. Anfangs dachte ich an einen kleinen Sonntags-Ausflug mit einwenig Gottesdienst – es wurde allerdings ein Tagesstrip daraus. Nach Fußmarsch, Motorrad- und Matatu-Ride kamen wir nach einer Stunde in der Kirche an, der Gottesdienst war bereits in vollem Gange.

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Der Eingang zur Kirche – von außen nicht gleich zu erkennen.

Beim Betreten der Kirche wurde sofort damit begonnen, alle Texte speziell für mich ins Englisch zu übersetzen, eine völlig normale Sache, wenn Gäste kommen – wie mir später erklärt wurde. In Deutschland dauert ein Gottesdienst eine Stunde, hier bin ich aufgrund von Erzählungen von bis zu zwei Stunden ausgegangen – es wurden drei. Drei Stunden Gottesdienst! Und keines der Kinder in der Gemeinde wurde unruhig oder laut, und davon gab es viele in der Kirche. Das lag mitunter sicher auch an den Gesängen – ich würde sie allerdings eher “ Bewegungspausen“ mit Gesangunterstützung nennen – langsam sich steigernde Lieder bis hin zu fast extatischem Schreien und Tanzen, das hatte ich vorher noch nicht erlebt. So ein Lied konnte auch mal 10 min. lang dauern, danach wischte sich die halbe Gemeinde erst einmal den Schweiß von der Stirn und die nächste Predigt begann. Zum Ende des Gottesdienstes wurde ich ausdrücklich gebeten, etwas zur Gemeinde zu sagen. Das ist mir schwer gefallen – vor vielen erwartungsvollen Augen etwas Sinnvolles zu sagen. Ich habe mich bedankt, für die Gastfreundschaft, für dieses wunderbare Land, ich habe von meiner Familie erzählt – und, da in der Predigt aufgrund meiner Anwesenheit Deutschland und der Wohlstand dort angesprochen wurde, habe ich auch betont, dass Zufriedenheit und Glück im Herzen nichts mit materiellen Gütern zu tun hat. Sondern mit dem was ich hier in Kenya mehr als bei uns erlebe – mit Familie und Zusammenhalt.

Hinterher kamen manche Menschen zu mir und haben sich für meinen Besuch und die Worte bedankt, das hat mich sehr gefreut und auch sehr berührt.

Zum Mittagessen zu Gast bei der Familie des Pastors

Nach dem Gottesdienst wurden wir vom Pfarrer noch zum Mittagessen eingeladen – die gesamte Gemeinde konnte rund um die Kirche am Essen teil haben.

Zum Mittagessen zu Gast bei der Familie des Pastors

Zum Mittagessen zu Gast bei der Familie des Pastors

 

Gott hat die schönsten Tiere nach Afrika geschickt

 

 

 

 

Auf dem Rückweg im Matatu hatten wir einen gesprächigen Fahrer – er sprach die Armut im Land an, gerade im Gegensatz zu Europa.

 

Aber sagte auch: “ Gott muss Kenya und ganz Afrika besonders lieben – denn er hat die schönsten Tiere der Welt ausgerechnet zu uns geschickt, in den ganzen reichen Länder gibt das nicht, alle Menschen möchten sie bei uns sehen. Gott muss uns sehr lieben.“ Eine schöne Sichtweise.

 

Wie riechen weiße Hände?

 

Jedes Kind, welches dir unterwegs als ‚Mzungu‘ (mit heller Hautfarbe) begegnet, möchte deine Hand anfassen – und hinterher an der eigenen Hand riechen. Ich habe bereits jetzt in gefühlt 1000 Kinderhände geklatscht.

Wer sich auf die Menschen hier einlässt, der kann Wunderbares erleben!

Rafael, 11.12.2015 live aus Kiambogo/Kenaya

 

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