Rückblick auf den Bratislava Halbmarathon

CSB 4851

Häbbi Böasdeh duuu juuuuuhhh!!!! Der Bratislava Marathon/Halbmarathon feierte sein 10jähriges Jubiläum … und das ist gut so. Jozef, Marcel und sein Team haben wieder bewiesen, dass sie eine hervorragende Marathon-Veranstaltung organisieren können. Gratulation zu dieser Leistung und zum Jubiläum!!

Was war sonst los? Nun, einerseits hatten wir und alle anderen Starter bei einem der längeren Läufe volles Glück!! Glück, dass nicht schon am Samstag der Start war. Dann hätte jeder Läufer des r2g-Teams einen Rucksack mit Steinen bekommen. Der Wind war enorm. Zum Glück legte sich dieser und am Wettkampftag war der Himmel zwar bewölkt und teilweise ein wenig nieselig (sofern es dieses Wort überhaupt gibt!?), aber fast kein Wind … und das ist gut so.

Punkt 10:00 Uhr wurde das Gesamtfeld auf die Strecke entlassen – diesmal ohne Schuss. Alles was slowakisch zählen konnte, beteiligte sich am Countdown. Na bitte! Nur 1 km möchte ich bei diesem Tempo um rd. 3:10 min mithalten können. Andererseits muss ich damit nicht mein täglich Brot verdienen – und das ist gut so.

Also weiter … nach Sekunden sind unsere Spitzenläufer dem Auge entschwunden. Ach ja, wer war nun heute am Start? Bei den Buben starteten Paul Mwangi und Edwin Bett und in der Kategorie “ weiblich“ gingen Mary Wangari und Esther Maccharia an den Start.

Bei km 14,5 zeichnete sich jedoch schon eine starke Tendenz ab. Der Kenianer Kiptum konnte sich bereits einige Sekunden von den beiden Verfolgern Edwin und einem weiteren Mitstreiter absetzen. Schon abgeschlagen lief Paul ein einsames Rennen hinterher. Minuten später waren auch schon die Ladies da. Wangari lieferte sich einen beherzten Kampf mit einer weiteren Läuferin aus Kenia. Njoki war zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig zurück.

Dieses Bild sollte sich bis zum Ziel nicht mehr stark verändern. Bei den Herren siegte Hilary Kiptum mit neuem Streckenrekord von 62:33 min. vor Edwin mit 63:15 min. Paul finishte mit 64:31 auf dem guten 4. Platz. Leider machten sich bei Wangari Muskelprobleme bemerkbar, die es ihr unmöglich machten, im Zielsprint noch einmal das Ruder herumzureißen. Sie lief als zweite Frau mit einer Zeit von 73:38 min. über die Ziellinie. Njoki, die schon längere Zeit mit Hüftproblemen kämpfte, kam als Dritte mit einer Zeit von 75:23 min. ins Ziel.

Ein guter, erfolgreicher Tag für run2gehter, dem eigentlich nur der Sieg fehlte … aber der nächste Wettkampf kommt bestimmt! G’sund bleiben, nix rauchen und viel laufen!

Bis bald!
Christian

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