Tag der Extreme

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Ein Samstag der Extreme liegt hinter uns. Einerseits aufgrund der hohen Temperaturen über 30° und andererseits aufgrund der Streckencharakteristik beim Karwendelberglauf.

Nach einer tollen vierten Laufcampwoche auf der Turracherwoche starteten wir Samstag zeitig früh Richtung Mittenwald bzw. Füssen. Zeitlich den Auftakt bildete der Karwendelberglauf mit Start um 14Uhr. Unsere Athleten waren gut vorbereitet (Video- und Streckenstudium am Vortag) und von Christian und Peter bestens betreut. Das Rennen war erwartet hart und vor allem aufgrund der langen, steilen Schotterpassagen für uns und alle Teilnehmer extrem fordernd. Umso glücklicher waren wir dann über das Ergebnis bei den Herren, wo Isaac Toroitich KOSGEI seine tolle Form ausspielen und sich knapp durchsetzen konnte. Ebenfalls aber starke Leistungen von Francis Maina NJOROGE am 3. und Peter Chege WANGARI am 4. Platz. Congratulations.

Nicht ganz an ihre Leistung vom Goßglockner konnte Lucy Wambui MURIGI anschließen. Bekannterweise keine „Hitzeläuferin“ hatte sie bald körperliche Probleme und mußte die spätere Siegerin Sabine Reiner, die eine wirklich beeindruckende Leistung zeigte, ziehen lassen. Dennoch ein tapfer erkämpfter 2. Platz bei diesem anspruchsvollen Berglaufevent.

Ergebnisse

Luftlinie nicht all zu weit entfernt begann der Laufabend in Füssen mit dem 10km Bewerb um 17Uhr. Überraschend starke Konkurrenz aus Kenia konnte Simon Kiruthi MUTHONi nicht erschrecken, geschweige denn abhalten seine Klasse abermals unter Beweis zu stellen. Auf der dritten und letzten Runde distanzierte er seinen kenianischen Gegner deutlich und stellte einen neuen Streckenrekord auf. Impressive performance! Und das bei über 30° und Sonnenschein. Janet zeigte sich nach ihrem Kollaps vor 2 Wochen zwar erholt aber noch weit entfernt von ihrer Bestform. Hoffen wir, dass sie in den nächsten Wochen wieder in „ihre Spur“ findet.

Um 18.30 dann der Start zum Halbmarathon. Auf einer sehr welligen Strecke mit teils störendem Autoverkehr war schnell klar, dass wir bei den Herren gegen die kenianische Konkurrenz chancenlos waren. Robert Panin SURUM hielt zwar die ersten Kilometer mit, mußte dann aber abreissen lassen und lief wie Stephe Ndungu KIARIE am 3. Platz an einsames Rennen zu Platz 2. Umso beeindruckender dafür die Vorstellung von Veronicah Njeri MAINA. Unser Energiebündel mit einem der tollsten Laufstile, die man im Elitesport sehen kann, setzte sich vom Start weg an die Spitze, lag zeitweise bis zu 6 Minuten unter dem Streckenrekord und konnte auf den letzten Kilometern locker ausrollen lassen um dennoch den Rekord um 5 Minuten zu unterbieten. You are great Vero!

Ergebnisse 10km

Ergebnisse Halbmarathon

Insgesamt wieder ein erfolgreiches Wochenende für unsere Athleten, bei denen wir uns für ihren unermüdlichen Einsatz, sei es bei den Bewerben als auch bei der Gästebetreuung, nur bedanken können. Sie machen uns damit auch unheimlich stolz! Thanks a lot!!!

Euer run2gether Team

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