Schmerzen als Spielverderber

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Ein für unser Team in mehrfacher Hinsicht schwieriger, enttäuschender und auch schmerzhafter Florenz Marathon mit einer kleinen Entschädigung ist zu Ende.

Bei nahezu idealen Bedingungen waren Lucy und Geoffrey motiviert und gut vorbereitet um ihre Ziele zu erreichen. Während es bei Lucy bis km 30 nahezu wie geschmiert lief und sie kräfteschonend in einer grßen Gruppe mit dem Pacemaker und mehreren Herren lief, war bei Gikuni sehr bald klar, dass heute nicht sein Tag ist. Bereits bei km 2/3 mußte er aufgrund aufgetretener Achillessehnenschmerzen kämpfen um den Anschluß zu halten und bei km 4 wurden sie zu groß um das hohe Tempo von 3.02/km mitgehen zu können. Mit einem aufgrund der Schmerzen nicht mehr ganz runden Laufstil kämpfte er aber weiter, passierte die 10km Marke in 30.50 und versuchte in der 2. Gruppe mitzuhalten. Als ihm das nur bis km 13 gelang und die Schmerzen immer größer wurden beendete bei km 15 schweren Herzens das Rennen. Frustriert, niedergeschlagen, ratlos. Verständlich, wenn man weiß, dass Gikuni bis zur heurigen Saison noch nie Rennen aufgegeben hatte und ihm dies heuer nun bei den 2 Marathonhighlights – Wien und Florenz – glich zweimal passiert ist. Nach der ersten Frustbewältigung wird es in den nächsten Wochen und Monaten um Regeneration, Ursachenforschung und dementsprechende Behandlungen und eventuell Umstellungen im Training, etc. gehen. Sicher kein leichter Weg aber Gikuni war und ist ein Kämpfer, der es versteht die richtigen Schlüsse zu ziehen, versucht aus Niederlagen und Enttäuschungen zu lernen und wir werden alles in unserer Macht stehende versuchen um ihn dabei bestmöglich zu unterstützen. All the best Gikuni! We are always with you.

Als der Pacemaker das Damenrennen bi km 30 verließ hofften wir noch alle auf ein Happy End im Damenbewerb. Leider sah die heutige Realität aber leider auch für Lucy anders als erhofft aus und bereits bei km 31 begannen ihr Oberschenkelkrämpfe zuzusetzen. Schnell war die Spitze (ihre 2 Konkurrentinnen) einige Meter vor ihr und trotz aller Versuche dran zu bleiben wurde der Abstand größer und Lucys Tempo langsamer. Ab km 34 wurde es schließlich ein endlos langer Kampf gegens Aufgeben. Mehrmals war sie kurz davor stehen zu bleiben, ehe sie sich jedesmal doch wieder motivieren und den Lauf fortsetzen konnte. Nicht die Zeit oder Platzierung stand im Vordergrund, lediglich das Ziel irgendwie zu erreichen war im Kopf. Tapfer wie sie sich gegen die Probleme und Schmerzen behauptete und schlußendlich noch am 3 Platz in knapp über 2.40 das Ziel erreichte. Congratulations for this brave fight!

Gratulation an dieser Stelle an Karin Freitag, die hinter Lucy den ausgezeichneten 4. Platz belegen konnte.

Schwer gezeichnet haben sich beide mittlerweile etwas gestärkt. Während Lucy ihr Lächeln zurück gewonnen hat hadert Gikuni allerdings noch mit dem Verlauf seiner Saison und des heutigen Rennens und den gemachten negativen Erfahrungen. Kopf hoch Gikuni! You will be back, bette than ever before!

Vielen Dank fürs Daumen halten,
Euer run2gether Team aus Florenz

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