Urlaub im run2gether Camp in Kenia

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Person 132

Ende vergangenen Jahres besuchten Eva und Gerhard, zuvor bereits mehrmals Gast bei unseren Laufwochen auf der Turracher Höhe, erstmals unser Camp in Kenia. Hier ihre Eindrücke:

Schon beim “ Anflug“ aus Wien über Istanbul kommend wurden wir von einer kenianischen Hindernisläuferin, namens Esther interviewt“. Sie sagte, Veronicah Njeri Maina vom R2g-Team sei eine Freundin aus alten Tagen und die R2g-Sweater , die Eva und ich im Flieger trugen, seien sofort ins Auge gestochen. Der Verein sei landesweit ein Begriff. Esther studiert in Toulouse, war 2008 bei der Olympiade in Bejing (3000m Bestzeit 9:20/Hindernislauf) und nimmt heuer an der Universiade teil.

In Nairobi wurden wir bereits von Gitonga & Team erwartet und ins Camp gebracht. Bereits am 2. Tag machten wir mit “ Guide Paul“ einen Ausflug zum Mt.Longonot (2.777m), einem ehemaligen Vulkan. Lunch gab es bei der Familie von Gikuni. Wir besuchten auch Gikuni`s Vater, dem am Vortag sein Heim abgebrannt war. Die Dorfgemeinschaft hält dort sehr zusammen und es wird gemeinsam wieder aufgebaut.

An dieser Stelle ein großer Dank an all jene, die mit ihrer Spende zur Soforthilfe und dem Start des Wiederaufbaus beigetragen haben!

Lake Naivasha und Hells Gate NP standen in den nächsten Tagen am Programm. Die beiden Ausflugsziele sind ebenfalls Naturjuwele in nächster Nähe. Die Kinder der Kiambogo-Nursery-School und Lehrerin “ Lilian“ luden uns auf eine kleine Visite ein. Kleine Geschenke brachten die Augen der Kinder zum Funkeln.

Ein Sonntagsgottesdienst in einer Gospelkirche ist für uns Europäer eine Erfahrung, dass Kirche nicht immer ernst und verspannt sein muss. Besonders bemerkenswert war, dass 2 Geistliche moderierten. Priester “ 1″ mit klassischer Bibel, das Evangelium wird in Suaheli gelesen, Priester “ 2″ parallel in Englisch den Text vom Smartphone…! Wir wurden freundlich aufs Podium zitiert und gebeten, sich der versammelten Menge kurz vorzustellen.

Mit den Nachwuchsläufern: James (15J.), Jack (13J.) und Joseph(13J) ging es am Sonntagnachmittag auf die R2G-Laufbahn, wo wir gemeinsam Lauf-ABC+Technikübungen machten. Die Jungs stellten auch ihre Sprintstärke unter Beweis, Jack (14 sec.) in Zivilkleidung – ganz locker. Gemeinsam machten wir die Laufbahn sauber, da von Unbekannten immer wieder eine Menge Steine auf die Laufbahn geworfen werden.

Weitere Highlights unseres Aufenthaltes waren die Reise zu unserem Maasai “ Robert Surum“ und Familie, sowie Maasai Mara NP. Mit Robert Surum erwanderten wir den “ Mt. Suswa“ und waren anschließend zu Gast in seiner Manyatta, wo wir auch die Nacht verbrachten = REAL-MAASAI-EXPERIENCE. Sicher nicht jedermanns Sache und schon gar nicht für jede Frau… Alles in Allem: NATUR PUR. Über Narok ging die Reise weiter zum Maasai-Mara-Nationalpark Unser Vereinsbus wurde mit einem Safari-Jeep getauscht, der von einem Maasai namens “ Jackson“ gelenkt, uns kreuz und quer durch das Gebiet brachte. Jackson ist auch ein ausgezeichneter KFZ-Mechaniker und Improvisationsgenie der bei so mancher Panne die richtige Antwort parat hatte. Wir bekamen fast alle Wildtiere aus der nächsten Nähe zu sehen. Die Lodge war an einem Fluss gelegen unweit zur Grenze von Tansania. Da es dort viele Krokodile und andere Wildtiere gibt sind zwei Wildhüter dafür verantwortlich, dass die Tiere dem Camp und den Schlafstätten fernbleiben.

In Kiambogo wieder angekommen ging es dann am 18.November in Begleitung von Gitonga und Sang zum Nairobi-Airport mit vielen neuen Eindrücken….

Text: Gerhard Hoffmann,

Bilder: Eva Bartosch/Gerhard Hoffmann

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